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AutorIn 1:
Rauschenbach, Thomas
AutorIn 2:
Müller, Siegfried
AutorIn 3:
Ott, Ulrich
Titel:
Vom öffentlichen und privaten Nutzen des sozialen Ehrenamts
Jahr:
1992
Anmerkung:
In: Rauschenbach, Thomas (Ed.) ; Müller, Siegfried(Ed.): Das soziale Ehrenamt : nützliche Arbeit zum Nulltarif. Weinheim u.a. : Juventa Verl., 1992 (Edition Soziale Arbeit). - ISBN 3-7799-0691-0, pp. 223-242
Abstract:
Aus dem einleitenden Amt: "Das soziale Ehrenamt ist nicht mehr das, was es einmal war. Wenn wir darilber reden, meinen wir alle das Gleiche - und jeder etwas anderes. Freiwilliges Engagement, unentgeltliche Arbeit, persönliche und spontane Hilfe abseits öffentlicher Märkte und Organisationen, uneigennützige Mitarbeit von nicht eigens ausgebildeten Personen, eine auf Freundschaft, Betroffenheit oder religiös-caritativer Überzeugung beruhende Hilfe oder dergleichen mehr. Dies alles ist das Ehrenamt auch - und es ist es doch nicht. Oder zugespitzt formuliert: Die Dynamik der Diskussion um das soziale Ehrenamt lebt davon, daß sie Gleiches mit Ungleichem vergleicht. In dieser Situation kommt es darauf an, das soziale Ehrenamt neu zu vermessen, seine strukturellen Ausgangsbedingungen ebenso zu klären wie die Veränderungen, in denen sich das Ehrenamt selbst befindet. Zwei Annahmen lassen sich dabei als Leitidee für den nachfolgenden Gedankengang festhalten. Erstens: Das soziale Ehrenamt bat einen symbolischen und einen ökonomischen Wert. Zweitens: Das soziale Ehrenamt hat sowohl einen öffentlichen als auch einen privaten Nutzen. Beide Annahmen haben indessen Folgen für eine angemessene Formatierung des sozialen Ehrenamtes in der heutigen Zeit. (...)"
[Zivilgesellschaft, Gesellschaftspolitik, Sozialarbeit, Sozialwirtschaft]
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