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AutorIn 1:
Manske, Alexandra
Titel:
Zwischen verzauberter und entzauberter Arbeit – Selbständige in der Designbranche
Jahr:
2016
Zeitschrift:
Arbeits- und Industriesoziologische Studien, Jahrgang 9, Heft 2, September 2016
Seiten:
6-21
Abstract:
Aus dem einleitenden Teil: "Der vorliegende Text befasst sich mit marktgetriebenen, selbständigen Arbeitsverhältnissen der Kulturberufe am Beispiel der Designbranche. Im Zentrum steht die Frage nach Erwerbsstrategien von selbständigen DesignerInnen. Die These lautet, dass deren Erwerbsstrategien auf einem ambivalenten Arbeitsethos beruhen, in dem sich auch die umfassenden, gesellschaftlichen Wandlungsprozesse seit den 1960er Jahren im Sinne eines relativen Umbaus von Mentalitäten und Milieus widerspiegeln. Um diese Ambivalenzen zu charakterisieren, werden sie in einem idealtypischen Spannungsfeld diskutiert: als „künstlerisch verzauberte Arbeit“ versus einer „wirtschaftlich entzauberten Arbeit“. Deutlich wird aus diesem Blickwinkel, dass die in der Literatur verbreitete Annahme, dass Kreative einem romantisch gefärbten Subjektideal des Künstlers folgen, zu differenzieren ist. Vielmehr wird Arbeit in marktgetriebenen Kulturberufen nicht nur als Selbstverwirklichung in und durch Arbeit subjektiviert, sondern als Erwerbsquelle, die auch dem gesellschaftlichen Statuserhalt dient. (...)" [Selbständigkeit, UnternehmerInnen, EPUs, Kulturwirtschaft, Kreativwirtschaft, Creative Industries, Kulturindustrie, Arbeitsforschung, Arbeitssoziologie, Arbeitsbedingungen, Erwerbsbiographien, Kulturberufe, Sozialkapital]
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