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AutorIn 1:
Kucera, Teresa
Titel:
Zur Komplexität sozialer Ungleichheit ­ Potenzial und Problemstellungen intersektionaler Konzeptualisierungen sozialer Ungleichheit
Ort:
Graz / Wien
Jahr:
2016
Anmerkung:
Masterarbeit, Universität Wien. Fakultät für Sozialwissenschaften, Studienrichtung Soziologie
Abstract:
Aus dem einleitenden Teil: "Diese Arbeit ist an der Frage interessiert, wie soziale Ungleichheit gegenwärtig auftritt und sozialwissenschaftlich verhandelt bzw. analysiert wird. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Annahme, soziale Ungleichheit sei komplex, vielschichtig und multidimensional. Herkömmliche soziologische Theorien sozialer Ungleichheit scheinen aufgrund ihrer vielfältigen Exklusions- und Marginalisierungsprozesse, sowie ihres unkritischen Wissenschaftsverständnisses, für die umfassende Analyse sozialer Ungleichheit weniger geeignet. Diese Arbeit verortet sich in der Tradition kritischer, emanzipativer Theorieprojekte, aus deren Verständnis, Wissenschaft dominante Diskurse und hegemoniales Wissen entscheidend mitkonstruiert und sowohl unbeabsichtigt, als auch intendiert, zu Normierungen, Ausgrenzungen und Entnennungen spezifischer Gruppen beiträgt. Es benötigt daher Theorien sozialer Ungleichheit, die sich dieser Tatsache und verantwortungsvollen Aufgabe bewusst sind, einen Perspektivwechsel vollziehen und epistemologische Strategien für ein umfassenderes Verständnis sozialer Ungleichheit entwickeln. Das im Kern politische und gesellschaftskritische Projekt der Intersektionalität verspricht die Erfassung und Analyse multidimensionaler und wechselwirkender Ungleichheiten und soll daher auf Potenzial und Problemstellung in der Konzeptualisierung sozialer Ungleichheit geprüft werden. (...)"
[Sozialtheorie, Gesellschaftstheorie, Feminismus, Sozialstrukturen]
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