AMS
Forschungsnetzwerk

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AutorIn 1:
Hofinger, Christoph
AutorIn 2:
Leibetseder, Bettina
AutorIn 3:
Schönherr, Daniel
HerausgeberIn 1:
Arbeiterkammer Wien
Titel:
Arbeitszeit in Österreich: 30 bis 32 Stunden Jobs
Untertitel:
Sonderauswertung des Arbeitsklimaindex Arbeitszeit in Österreich – 30 bis 32 Stunden Jobs
Auftraggeber:
Arbeiterkammer Wien
Auftragnehmer:
SORA - Institute for Social Research and Consulting, Wien
Ort:
Wien
Verlag:
Arbeiterkammer Wien
Jahr:
2017
Abstract:
Aus der Einleitung: "Die größte Ungleichverteilung zwischen Männern und Frauen besteht in der Arbeitszeit: Während bei Männern neun Zehntel in Vollzeit-Jobs arbeiten, sind es bei Frauen knapp über die Hälfte, Tendenz sinkend (Statistik Austria 2017). Der Arbeitszeitunterschied erklärt einen wesentlichen Teil der Einkommensdifferenz zwischen den Geschlechtern in Österreich. Die sozialwissenschaftliche Grundlagenstudie in Wien zeigt, dass der Anteil an Paaren mit zwei Vollzeitjobs deutlich abgenommen hat (Verwiebe 2014). Gerade im Falle von Elternschaft scheint – trotz des Ausbaus des Betreuungsangebots – eine Gesamtarbeitszeit beider Partner von 60 bis 65 Wochenstunden das Modell der Wahl, wobei die häufigste Aufteilung 40 Stunden und noch mehr beim männlichen Partner und ca. 20 Wochenstunden bei der Partnerin ist (Berghammer und Verwiebe 2015). Zum einen kommt es bei vielen Paaren in der Zeit der Elternschaft zu meist einvernehmlichen Aushandlungsprozessen, die den Mann in die Erhalter-Rolle und die Frau in die Zuerwerbsposition drängen, auch wenn es beide ursprünglich anders geplant hatten (Berghammer und Verwiebe 2015). In Verbindung mit der konkreten Ausgestaltung der österreichischen Familienförderung (z.B. lange Kinderbetreuungsgeldvarianten) wird dies spätestens beim zweiten Kind einzementiert (Leibetseder 2013). (…)"
[Arbeitsforschung, Arbeitszeitforschung, Arbeitssoziologie, Arbeitsbedingungen, Arbeitszufriedenheit, Vereinbarkeit]
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