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AutorIn 1:
Schneeberger, Arthur
Titel:
EQF als Transparenzinstrument und Erfahrungen komparativer statistischer Bildungsforschung
Jahr:
2006
Anmerkung:
In: bwp@ Ausgabe Nr. 11 | November 2006
Abstract:
Aus dem einleitenden Teil: "In Österreich bildet die Systematik der „Bildungsebenen (Lehre, Fachschule, Höhere Schule, Akademie, Hochschule etwa)“ einen impliziten Qualifikationsrahmen, der auch durch betriebliche Einstufungen, allerdings primär im öffentlichen und großbetrieblichen Bereich, institutionell verankert ist. Dieser implizite Qualifikationsrahmen konnte vor allem deshalb Akzeptanz finden, weil es Segmente des Beschäftigungssystems gibt, in denen er unterschiedliche Bedeutung hat (z.B. Handwerk, Gastgewerbe etc.). Im Zuge der internationalen Öffnung der Arbeitsmärkte und Bildungssysteme kam der internationale Vergleich in den Vordergrund. Das dabei übliche Klassifikationssystem ISCED kann aber nicht wirklich auf Standards für formale Bildungsstufen zurückgreifen, sondern arbeitet mit Hilfskriterien, wie formale Level oder Abfolge der Bildungsprogramme. Als Konsequenz werden Länder, die fast alle berufsspezifischen Ausbildungen auf einer hochgradig diversifizierten Tertiärstufe (5B oder 5A) angesiedelt haben, im Rahmen von ISCED „bevorzugt“. Das Ungenügen von ISCED ist Hintergrund der EU-Anstrengungen, „Übersetzungshilfen“ für Bildungsabschlüsse zu erarbeiten. (...)"
[EQF, European Qualifications Framework, NQR, EQR, Berufsbildungssysteme, Berufsbildungspolitik, Berufssoziologie, Berufspädagogik, Kompetenzen, Qualifikationen]
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URL:
 Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online